Gleispläne und Bauwerke entlang der Strecke
Der Bahnhof
Feuchtwangen

Der Bahnhof Feuchtwangen um 1902 mit
zweiflügeigem Perronsignal in Ruhe- bzw. Haltstellung. Auf dem
Kartenausschnitt unten sind vier Gebäude auf dem
Bahnhofsgelände zu erkennen. Vom Empfangsgebäude aus nach
Norden war der Abort und dann weiter das Lagerhaus gelegen.
Gegenüber dem Lagerhaus, wo heute das Güterzuggleis ist, kann
man ein weiteres Gebäude auf der Karte erkennen, vielleicht war
es ein kleiner Lokschuppen.

Die 64 156 ist mit ihrem Personenzug in einem schneereichen Winter - März 1942 - aus Schopfloch kommend in Feuchtwangen eingefahren
Als wäre die Zeit stehengeblieben, ein Dampfzug mit Donnerbüchsenwagen ist in Feuchtwangen auf Gleis 2 eingefahren - die Aufnahme stammt allerdings aus dem Jahre 1993 anlässlich der Eröffnungsfahrt des Bayerischen Eisenbahnmuseums von Nördlingen nach Feuchtwangen. Zuglok war seinerzeit die 50 0072-4

Den Fahrdienstleiter von Feuchtwangen gibts schon lange nicht mehr

Ein Kuriosum war das Einfahrtssignal aus Richtung Schopfloch - der obere Flügel war ein Bayerischer und der untere hatte die deutsche Einheitsnorm


Die 215 083-7 mit einem Schotterzug für den Autobahnbau im April 1987 - im Vordergrund das Heizöllager der Firma Hezel. Früher wurde das Heizöl über die Schiene angeliefert; große Auflagen für Baumaßnahmen aus Umweltschutzgründen machten einen Schienentransport dann unmöglich - so hätten Auffangwannen für die riesigen Heizölmengen der neuen großen Tankwagen der Bahn geschaffen werden müssen.
Eine V 290 mit ihrem Üg rangiert
im Winter 1995/96 in Feuchtwangen
Am 1. Juni 1992 wurde die Gepäck-
und Expresgutabfertigung am Bahnhof Feuchtwangen eingestellt.
Für die Schließung der Filiale Feuchtwangen seien ihre geringe,
"nicht kostendeckende Inanspruchnahme" mit
durchschnittlich 13 Expressgutsendungen und einem
Reisegepäckstück pro Tag entscheidend gewesen, begründete die
Bahn ihre Absicht, den Gepäck- und Expressgutdienst am Bahnhof
der Kreuzgangstadt nicht weiter aufrechterhalten zu wollen.
Es waren dann nur noch die Filialen in Ansbach, Rothenburg und
Gunzenhausen für den westmittelfränkischen Bereich vorhanden,
da auch Dinkelsbühl und Dombühl zum gleichen Zeitpunkt
geschlossen wurden.
Bis zur Schließung der Filialen führte der werktägliche
Güterzug einen Gepäckwagen Pwghs mit, der die Aufschrift
Heimatbhf. Dinkelsbühl trug.
Der Feuchtwanger Bahnhof kurz vor der Einstellung
der Gepäck- und Expressgutabfertigung 1992.

Zurück zu Bauwerke entlang der Strecke 1öffnen
zurück zur Seite "Eine fast vergessene Eisenbahnstrecke - Dombühl/Dinkelsbühl/Nördlingen"1öffnen
Seit einiger Zeit hat im
oberen Stockwerk des ehemaligen Feuchtwanger Bahnhofs der
Modelleisenbahnclub Feuchtwangen sein Domizil eingerichtet -
Seite öffnen
ð1