Die Fahrplanentwicklung von 1953 bis 1985 und der Fahrplan des "Reichsstädtezuges" von Rothenburg über Dinkelsbühl und Nördlingen nach München

Sommerfahrplan 1953

Der "Reichsstädtezug" Rothenburg ob der Tauber - Dombühl - Nördlingen - Augsburg - München mit Schienenbussen der Baureihe VT 95.9 als ET 841/842 ist eingeführt. Der Einsatz erfolgte von Nördlingen aus mit To 2025 nach Rothenburg. Rückleistung waren To 2048 Rothenburg-Dinkelsbühl, To 2053 Dinkelsbühl-Dombühl und To 2052 Dombühl-Nördlingen.

Die höchste Zugdichte der gesamten Streckengeschichte ist mit 10 Zugpaaren erreicht.

Fahrplan 1953

 

 

Sommerfahrplan 1962

Der "Reichstädtezug" fährt nur noch zwischen Rothenburg ob der Tauber und Nördlingen als Zubringer zu E 841/842, die ab Stuttgart über Aalen - Nördlingen nach München verkehren.

Der Niedergang der Nebenbahn Nördlingen-Dombühl beginnt sich abzuzeichnen. Es verkehren zwischen Nördlingen und Dinkelsbühl nur noch acht Zugpaare.

Fahrplan 1962

 

Sommerfahrplan 1972

Die Eiltriebwagen sind eingestellt worden.

Die Zahl der Zugpaare zwischen Nördlingen und Dinkelsbühl hat sich auf sechs verringert, von denen nur noch vier täglich verkehren. Die ersten Bahnbusfahrten als Schienenersatzverkehr tauchen im Fahrplan auf.

Fahrplan 1972

 

Sommerfahrplan 1979

Das Zugangebot ist weiter eingeschränkt worden. An Samstagnachmittagen und an Sonn- und Feiertagen findet kein Reisezugverkehr mehr statt.

Montags bis freitags verkehren vier Zugpaare. In Wilburgstetten findet noch eine Zugkreuzung statt (Züge 6149/6150)

Fahrplan 1979

Winterfahrplan 1981/82

Im Winter 1981/82 fuhren am Morgen zwei Akkutriebwagengarnituren um 5.18 Uhr von Nördlingen ohne Halt bis Dinkelsbühl. Dort wurden die Garnituren getrennt. Während eine Garnitur um 6.00 Uhr von Dinkelsbühl nach Nördlingen zurückfuhr, startete die zweite Garnitur um 6.35 Uhr von Dinkelsbühl aus nach Dombühl. Am Abend lief der letzte Zug aus Nördlingen kommend um 17.53 Uhr in Dinkelsbühl ein. Die zweite Garnitur kam um 17.48 Uhr aus Dombühl als 6149 in Dinkelsbühl an. Gemeinsam ging die Fahrt dann um 17.57 Uhr als 6149 zurück nach Nördlingen. An Samstagen startete diese gemeinsame Rückfahrt bereits um 13.21 Uhr als 6147 in Dinkelsbühl. Reisende aus Dombühl mussten in Dinkelsbühl eine Wartezeit ab 12.35 Uhr in Kauf nehmen, da die zweite Garnitur aus Nördlingen erst um 13.20 Uhr in Dinkelsbühl ankam.

 

Fahrplan Winter 1981/82

Letzter  Fahrplan Winter 1984/85

Nur geringfügige Abweichungen zum Winterfahrplan 1981/82 hatte der letzte Fahrplan des Reisezugverkehrs. Der letzte Zug, welcher fahrplanmäßig nach Nördlingen fuhr, war der 6147.

Bereits auf dem Winterfahrplan 1981/82 ist zu ersehen, dass man den 6144 von Mo-Fr in Dombühl ab 13.47 Uhr abstellte, um ihn dann zusammen mit dem 6146, der als 6149 um 17.20 Uhr in Dombühl startete, nach Nördlingen zurückzuführen - wie oben schon erwähnt - ab Dinkelsbühl dann kombiniert mit dem 6158.

Letzter Fahrplan Winter 1984/85

 

zurück zur  Seite "Eine fast vergessene Eisenbahnstrecke - Dombühl/Dinkelsbühl/Nördlingen"1öffnen